Sie findet in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern statt: dem Lateinischen Observatorium für Kinder und Jugendliche (OLEJ), der Europäischen Vereinigung der Richter für Mediation (GEMME) sowie dem Interfakultären Zentrum für Kinderrechte der Universität Genf (CIDE/CRA). Es werden innovative Modelle zum Elternkonsens-Modell vorgestellt sowie Erfahrungen aus der interdisziplinären Zusammenarbeit in der Romandie, der Deutschschweiz, Belgien und Frankreich.
In Anlehnung an die Modelle von Cochem und Dinant zielt das Modell des elterlichen Konsens darauf ab, Eltern, die sich trennen oder scheiden lassen, dabei zu unterstützen, einvernehmliche Lösungen zu finden, die den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und negativen Auswirkungen von Konflikten vorbeugen. Durch die Förderung einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Behörden, Anwält:innen, Fachpersonen aus dem Kindesschutz, Mediator:innen und Psycholog:innen/Psychotherapeut:innen ermöglicht das Modell die Begleitung familiärer Übergangsphasen und den Schutz der Kinder. Als Pilotprojekt im Unterwallis initiiert, wird es nun schrittweise in den Kantonen Waadt und Freiburg eingeführt. Ein im Juni 2025 veröffentlichter Bericht des Bundesrats empfiehlt die Entwicklung solcher Interventionsmodelle.
Die Fachtagung wird von den Walliser Behörden und dem Internationalen Sozialdienst - Schweiz (SSI) organisiert.